Region

DIE GESCHICHTE

Der antike Name Alanyas ist Korakesion (= Rabenhorst). Die antike Stadt zählte zum Gebiet von Pamphylien.

 Im zweiten Jahrhundert war es eine Basis kilikischer Piraten. Der Piratenhäuptling Diototus Tryphon erbaute eine Festung. Die Piraten wurden schließlich 67 v. Chr. durch Pompeius besiegt.

In byzantinischer Zeit hieß der Ort Kalon oros, schöner Berg. 1221 nahm Alaeddin Keykubad I. die Stadt ein und nannte sie Alaiye. Der Herrscher Kyr Vart wurde nach Konya-Aksehir deportiert. Hiernach heirate Kyr Varts Tochter den Sultan und wurde in Kayseri im Huand Hatun-Haus (1237) begraben.

Nach dem Niedergang des seldschukischen Reiches wurde die Gegend 1471 dem Osmanischen Reich angegliedert. Auch die Janitscharen-Regimenter, die Sultan Murat I. unter christlichen Knaben zwangsrekrutierte, spielten eine Rolle in Alaiye. Mit Tarsus zusammen gehörte sie 1571 zu Zypern, 1864 wieder zu Konya und seit 1868 zu Antalya bzw. zu dieser Provinz

Der moderne Tourismus wurde durch eine Zufallsentdeckung und den Weitblick eines Mannes begründet: 1948 wurde bei Hafenarbeiten die Damlataþ-Höhle entdeckt. Die ersten Untersuchungen leitete ein Bürger Alanyas, Galip Dere. Dieser hatte aus Deutschland von der heilenden Wirkung der Höhlenluft gehört und ließ entsprechende Untersuchungen durchführen, die die heilende Wirkung auf das Atmungssystem betätigten. Er erhielt die Erlaubnis, den Eingangsbereich zu vergrößern und anzulegen und sendete anschließend Fotos an Zeitungen in der ganzen Türkei. Damit ist Galip Dere der eigentliche Begründer der touristischen Tradition in Alanya, der längsten an der türkischen Mittelmeerküste.

Namensherkunft

Der Name der Stadt stammt aus dem 13. Jahrhundert, von Ala-iye, Stadt des Ala. Da die Stadt im 13. Jahrhundert als Winterresidenz des seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubad benutzt wurde, hieß die Stadt ab dann nach dem Namen des Sultans, „Alaiye". In lateinischen Quellen heißt die Stadt meist Alaya. Den heutigen Namen „Alanya" erhielt die Stadt 1933 von Kemal Atatürk. Diese Namensänderung basiert auf einem Übermittlungsfehler des Stadtnamens, so die offizielle Version

zel_large.jpgDIE BURG VON ALANYA

Die Burg befindet sich auf einer Halbinsel, die an ihrer höchsten Stelle 250 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Gesamtlänge der Mauern der Burg beträgt 6,5 km. Die Felsnase, auch bekannt unter dem Name Kandeleri, war die ganze Geschichte hindurch bewohnt.

Erst in der hellenistischen Zeit wurde die Halbinsel mit einer Stadtmauer umbaut. Die Festung an sich wurde nach der Eroberung durch den Seldschuken Herrscher Alaeddin Keykubat I. im Jahre 1221 im Verlauf des 13. Jahrhunderts erbaut. Die Burg verfügt über 83 Türme und 140 Burgtürme. Um die Wasserversorgung der innerhalb der Festungsmauern gelegenen Siedlung garantieren zu können, wurden bereits im Mittelalter ca. 400 Zisternen angelegt. Einige dieser Zisternen werden bis zum heutigen Tage benutzt.

Die Stadtmauer verläuft nach einem gut durchdachten Plan von Ehmedek, der inneren Burg, dem Hinrichtungsturm (Adam Atacaðý), entlang der Cilvarda Felsnase weiter zum Arap Evliyasý bis hin zum Ostturm; zieht sich bis nach Tophane, entlang der Werft und endet schlieβlich am Roten Turm. Auf dem höchsten Punkt der Halbinsel befindet sich die innere Festung (Iç Kale), die heute als Freiluftmuseum der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

 Der Sultan Alaeddin Keykubat I. hatte seine Festung hier erbauen lassen... Auch heute noch ist der Burgberg bewohnt. Vor den aus Holz und Backstein erbauten Häusern werden auf hölzernen Webstühlen Seiden- und Baumwollstoffe hergestellt. Aus einfachen Riesenkürbissen entstehen reich verzierte Kunstwerke. In kleinen romantischen Gärten werden authentische Essen serviert. Ferner haben sich an der Strasse, die auf die Burg führt, und an den Hängen mit Blick auf den Hafen zahlreiche Restaurants und Cafes angesiedelt. Die Strasse auf die Burg ist für Verkehrsmittel freigegeben. Zu Fuss dauert der Aufstieg etwa 1 Stunde.

23_wince.jpgDIE WERFT 

Mit dem Bau dieser historischen Werft in der Nähe des Roten Turmes wurde 6 Jahre nach der Eroberung der Stadt durch den Seldschuken Herrscher Alaeddin Keykubat im Jahre 1227 begonnen. Die Bauzeit betrug ein Jahr.

Die Werft besteht aus insgesamt fünf Arkaden, deren Vorderfront 56,5 Meter beträgt. Die Tiefe der einzelnen Arkaden beträgt 44 Meter. Der Standort der Werft wurde so gewählt, daβ bei den Arbeiten das Tageslicht möglichst lange genutzt werden konnte. Die Inschrift über dem Eingang ist mit Rosetten verziert und enthält zudem das Wappen des Sultans. Die Werft von Alanya ist die Erste der Seldschuken im Mittelmeer. Zuvor lies Sultan Alaeddin Keykubat bereits eine Werft in Sinop am Schwarzen Meer bauen. Diesem zweiten Stützpunkt am Mittelmeer verdankte er den Titel „Sultan der zwei Meere".

 Im Inneren der Werft befinden sich ein Gebetsraum und ein Aufenthaltsraum für die Wächter. In einer der Öffnungen befindet sich ein Brunnen, der jedoch im Laufe der Zeit versandet ist. Die Werft ist vom Meer aus mit dem Schiff oder vom Land aus mit einem Spaziergang über die alte Stadtmauer zu erreichen. Der Eintritt ist kostenlos.

tersaneeee_wince.jpgDIE GESCHÜTZGIESSEREI 

In direkter Nachbarschaft zu der Werft liegt die Geschützgieβerei. Sie wurde auf einem zehn Meter über dem Meeresspiegel liegenden Felsen errichtet und diente vermutlich der Verteidigung der Werft.

Sie wurde im Jahre 1227 aus zugeschnittenen Steinquadern erbaut. Das dreistöckige Bauwerk diente neben der Verteidigung auch als Arsenal, in dem Geschütze für die Kriegsschiffe gegossen wurden. Sowohl die Werft als auch die Geschützgieβerei sollen von dem Kulturministerium und der Stadt Alanya in ein Schifffahrtsmuseum umgewandelt werden. Die Arbeiten hierzu dauern momentan noch an. 

ehmedekhv2_medium.jpgEHMEDEK 

Diese Gebäude im Norden der Festung wurden auf der aus der byzantinischen Periode stammenden „kleinen Festung" als Mittelteil der heutigen Festung von den Selschuken erneut aufgebaut. Aus der Inschrift über dem Eingangstor geht als Jahr der Erbauung 1227 hervor. Den Namen Ehmedek erhielt dieser Gebäudekomplex vermutlich von seinem Baumeister in der Selschuken-Periode.

Die Anlage besteht aus zwei Teilen mit jeweils drei Türmen. Der Standort wurde strategisch so gewählt, daβ man sich von dort aus gegen Angriffe von Land verteidigen konnte und gleichzeitig die innere Festung, in der sich auch der Palast des Sultans befand, schützen konnte.

Die bis heute erhaltenen Mauern der Türme wurden in der byzantinischen Periode aus Felsen gehauen. Die drei Zisternen im Inneren der mittleren Festung werden auch heute noch genutzt. In die Wände der Festung sind Darstellungen antiker Schiffe eingraviert, die der seldschukischen Ära zuzuordnen sind.
alanya_kalesinden_wince.jpgDIE SÜLEYMAN MOSCHEE 

Die Süleyman Moschee wurde von dem seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubat im Zuge des Neuaufbaus der Stadt im Jahre 1231 auf dem höchsten Punkt der Festung gleich ausserhalb der inneren Festung erbaut.

Die Moschee wurde jedoch in den folgenden Jahrhunderten zerstört und erst im 16. Jahrhundert von dem Herrscher des Osmanischen Reiches Kanuni Sultan Süleyman (Süleyman I.) wieder aufgebaut. Das Bauwerk mit einem Minarett wird neben Süleyman Moschee auch Alaaddin oder Kale Moschee genannt.

Über einem achteckigen Rahmen befindet sich eine mit Ziegel gedeckte Kuppel. Diese hängt an 15 kleinen Tongefäβen, die für eine hervorragende Akustik sorgen. Dies wird während der Andachten deutlich.

Der Platz für die Gemeinde ist mit drei Kuppeln überdacht, die auf vier Pfeilern ruhen. Die Tür und die Fensterläden sind mit Schnitzereien verziert, die ein schönes Beispiel für die Kunst der osmanischen Ära darstellen.

alanya1_wince.jpgBEDESTEN 

Dieses Gebäude wurde im 14. oder 15. Jahrhundert während der Periode der Karamanoðullarý erbaut und diente in dieser Zeit als Herberge oder Handelsplatz. Es liegt innerhalb der Festung, ganz in der Nähe der Süleyman Moschee.

Es handelt sich um einen rechteckigen, aus Steinblöcken gefertigten Bau. Im Inneren sind 26 Räume vorhanden. Der Innenhof ist 13 Meter breit und 35 Meter lang.

Das historische Gebäude wird heute als Hotel, Restaurant und Cafeteria genutzt. Die ehemaligen Geschäftsräume werden heute als Hotelzimmer genutzt. Im Garten ist eine grosse Zisterne vorhanden, die über eine Treppe erreicht werden kann. Der Ausblick des Gartens geht einerseits auf die höher gelegenen Stadtmauern, andererseits auf das unten gelegene Mittelmeer und die Strände. Auch ein Blick auf das Taurusgebirge ist für die Besucher von dort aus zu geniessen. Die Örtlichkeit kann mit einer Genehmigung des Betreibers die Anlage besichtigen.

alanyafoto003_wince.jpgMÜNZPRÄGEREI 

An der Spitze der Halbinsel erstreckt sich eine längliche Felsnase etwa 400 Meter weit ins Meer hinaus. Dies ist das Cilvarda Cap. Unter der Bevölkerung heiβt es, daβ es sich bei dem Gebäude um eine alte Münzprägerei handelt. Dies ist jedoch bisher nicht erwiesen.

Eines der Bauwerke ist eine kleine Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Das andere Gebäude wurde vermutlich als Kloster genutzt. Die Kuppel der kleinen Kirche ist relativ gut erhalten. Auf den Felsen befindet sich eine Zisterne. Von der Inneren Festung ausgehend sind bis zu der Gebäudegruppe Stufen in die Felsen eingehauen, die jedoch heute nicht mehr benutzbar sind. Sowohl von der inneren Festung als auch vom Schiff aus bietet sich den Betrachtern ein beeindruckender Anblick. 

akbee_sultan_mescidi_wince.jpgDIE AKBEÞE SULTAN MOSCHEE 

Der Standort dieses Gebäudes befindet sich innerhalb der Festungsmauern, westlich vom Bedesten und in etwa 100 Metern Entfernung zur Süleyman Moschee. Sie wurde im Jahre 1230 von dem ersten Befehlshaber der Festung Akbeþe Sultan errichtet, der von Alaeddin Keykubat eingesetzt worden war. Die äuβeren Wände bestehen aus behauenen Steinen. Die inneren Wände sowie die Kuppel der Moschee bestehen aus Ziegelsteinen. Sie hat einen quadratischen Grundriss und besteht aus zwei Teilen. Einer der Räume diente als Gebetsraum. In dem Zweiten ist das Mausoleum des Sultans Akbeþe untergebracht. In dem Mausoleum gibt es noch drei weitere Gräber. Aus den gefundenen Relikten in dem Gebetsraum wird geschlossen, dass die Abszisse einst mit bemalten Kacheln verziert gewesen sein muss.

Aus einer Inschrift ist erkennbar, dass die Moschee im  Jahr 1230 fertig gestellt worden ist. Nur wenige Meter von der Moschee entfernt erhebt sich ein unabhängiges Minarett mit einem zylindrischen Rumpf, das auf einem würfelförmigen Sockel steht. Das Minarett endet an dem Umgang und bietet dadurch einen reizvollen Anblick.

DIE ANDIZLI MOSCHEE 

Diese Sehenswürdigkeit befindet sich in dem Stadtteil Tophane. Ihren Namen erhielt sie von dem neben der Moschee stehenden Andýz (Alant) Baum.

Sie wurde im Jahre 1277 von Emir Bedreddin erbaut. Sie wird daher auch Emir Bedreddin Moschee genannt. Ihre Bauweise zeigt die typischen architektonischen Besonderheiten der Seldschuken Periode. Sie besteht aus behauenen Steinen und verfügt über ein nicht sehr hohes Minarett. Die Kanzel ist mit ihren Holzschnitzereien ein schönes Beispiel für die Kunstfertigkeit der Seldschuken.

Die Moschee ist vom Roten Turm aus durch das untere Festungstor zu erreichen.
 
alanyasitti_zeynep_turbesi_wince.jpgDAS SITTI ZEYNEP GRABMAL 

Dieses Grabmal befindet sich auf dem Weg zur Festung auf einem grossen Felsen. Vermutlich stammt es aus dem Zeitabschnitt der Seldschuken oder der Osmanen.

Das Gebäude verfügt über einen quadratischen Grundriss und hat zwei von Kuppeln überdachte Räume. In einem dieser Räume befindet sich ein Steinüberbau zum Schutz eines Grabes. Der Andere ist leer.

Der Wanderer Evliya Çelebi schrieb, daβ das Gebäude ein Kloster von Bektaþi sei. Über Sitti Zeynep gibt es keine präzisen Überlieferungen. In den Aufzeichnungen der osmanischen Stiftung des Kanuni Sultan Süleyman (Süleyman I.) findet sich der Name des Grabmals als „Sitti Zeynep bin't Zeynülabidin" wieder.

Das Grab im Inneren gehört vermutlich einer heiligen Person. In den Felsen, auf dem sich das Grabmal befindet, wurden in der Antike drei Grabstätten von zwei Meter Länge ausgehöhlt. Die antiken Gräber wurden eine Zeit lang als Wasserdepots genutzt.
 
DIE HIDRELLEZ KIRCHE 

Diese Kirche befindet sich 10 Kilometer entfernt vom Stadtzentrum Alanyas und liegt in den Grenzen des Dorfes Hacý Mehmetli am Hýdýr Ilyas Platz. Sie befindet sich auf einem Abhang, der einen freien Blick auf das Mittelmeer gewährt und stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts.

Heute wird sie von Moslimen und Christen als Ort der Andacht genutzt. Der Grundriss ist rechteckig. Ihr Dach ist steinern; die Wände sind gemauert. Zudem verfügt die Kirche über eine Abszisse. Im Inneren befinden sich Holzverzierungen und eine Empore. Die Wandmalereien sind leider nicht erhalten. Aus einer Inschrift ist zu erkennen, daβ die Kirche im Jahre 1873 restauriert worden ist. Diese Inschrift ist im Archäologischen Museum Alanyas ausgestellt. Sie trägt sowohl griechische Buchstaben als auch türkische.

Die Kirche wurde 1924 geschlossen, nachdem die in Alanya lebenden orthodoxen Christen nach Griechenland aussiedelten. In ihrer unmittelbaren Nähe befindet sich auch eine Wasserquelle. Mit anderem Namen wird das Gotteshaus auch Agios Georgios Kirche genannt. Ähnliche Bauwerke sind auch in der Altstadt (Kale Içi) von Antalya zu finden.

Der Eintritt ist kostenlos. 

 DIE ÞARAPSA HERBERGE 

Dieses Gasthaus liegt 13 Kilometer westlich von Alanya an der Strasse nach Antalya und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Herberge wurde in den Jahren 1236 - 1246 von dem Seldschuken Sultan Gýyaseddin Keyhüsrev an der historischen Seidenstrasse errichtet.

Sie wurde auf einer etwa einem Hektar Grundfläche aus grossen, bearbeiteten Steinen gebaut. Diese aus dem Mittelalter stammende Karawanserei war ehemals ein bedeutendes Zentrum für Handelsreisende. Heute wird sie als Vergnügungszentrum genutzt.

alara_kalesi_wince.jpgDIE ALARA FESTUNG 

Die Alara Festung liegt etwa 37 Kilometer westlich von Alanya, ca. 9 Kilometer vom Meer entfernt. Sie wurde von dem Seldschuken Sultan Alaeddin Keykubat 1232 erbaut und diente dem Schutz der Karawanen, die in der Herberge am Ufer des Alara Flusses auf ihrem Weg auf der Seidenstrasse Station machten.

Die Festung ist auf einem abschüssigen Hügel gebaut. Der Höhenunterschied zwischen den einzelnen Teilen der Festung beträgt 300 Meter. Sie hat ein imposantes Aussehen und besteht mit der Äuβeren und Inneren Festung aus zwei Teilen. Durch eine Galerie mit 120 Stufen erreicht man den inneren Teil der Anlage. Da sie bisher nicht zur Besichtigung frei gegeben wurde, sollte man bei einem Besuch auf lose Steine und Pflanzen achten.

Im Inneren der Burg wurden in den Fels mehrere Tunnel geschlagen. Unter den Ruinen befinden sich auch ein kleines Schloss, Zimmer für das Wachpersonal, eine Moschee und ein Türkisches Bad. Wer den Fuβwegen und Festungsmauern folgend den Gipfel des Festungshügels erklimmen möchte, sollte etwa eine Stunde für diese Exkursion einplanen. Der Ausblick entschädigt dann anschlieβend für alle Mühen.

165_1_wince.jpgDIE ALARA KARAWANSEREI 

Diese Herberge liegt 800 Meter von der Alara Festung entfernt in einer Ebene am Ufer des Alara Flusses. Sie besteht komplett aus groβen, bearbeiteten Steinen und wurde auf 2000 m² Grundfläche als Karawanserei gebaut.

Das Gebäude wurde 1231 erbaut und vor wenigen Jahren restauriert. Heute befinden sich dort eine Restaurant und ein Einkaufszentrum. Der Wachturm der Karawanserei ist bis heute gut erhalten. Das zweite Tor der Herberge führt zu den Räumen, in denen sich die Reisenden einst aufhielten. Auf beiden Seiten eines langen Korridors befinden sich kleine Zimmer. Im Inneren der Herberge befinden sich ein Brunnen, ein Gebetsraum sowie ein Türkisches Bad.

In den Inschriften der Bauwerke, die Sultan Alaeddin Keykubat in Alanya errichten liess, wird er als „Sultan der zwei Meere" und „Herr der arabischen und persischen Länder" bezeichnet. Die Inschrift in der Alara Karawanserei lautet „Eroberer der griechischen, syrischen, armenischen und europäischen Länder".

Der Eintritt in die Karawanserei ist gebührenpflichtig. Neben dem Restaurant in der Herberge kann auch in den kleinen Restaurants am Ufer des Alara Flusses gut gegessen werden. Die Zeit von der Bestellung bis zum Servieren kann mit einem Bad im klaren Wasser des Flusses überbrückt werden.
 thumb_kargihan131_large.jpg
DIE KARGI KARAWANSEREI 

Diese Karawanserei liegt westlich von Alanya, nördlich des kleinen Kargý Flusses. In diesem Bauwerk befindet sich keine Inschrift; daher ist es kaum möglich, das Baujahr exakt zu bestimmen. Sie ist ein Steinbau mit 46 Metern Breit und 50 Metern Länge.

Sie liegt an der Handelsstrasse, die einst das Mittelmeer und Mittelanatolien miteinander verband. Vermutlich wurde sie während der römischen, seldschukischen und osmanischen Periode als Karawanserei genutzt. In sämtlichen Räumen, die in einen Innenhof gehen, befinden sich in der Decke Belüftungsschlote. Gegenüber dem Eingangstor befinden sich steinerne Futtertröge für Tiere.

Das Gebäude befindet sich in baufälligem Zustand.

DIE STÄDTE DER ANTIKE

Es befinden sich im Westen und im Norden von Alanya viele Überreste von Städten der Antike. Die teilweise an der Küste und auf steilen Abhängen errichteten

Städte gehörten zu Pamphylien und Kilikien. Die Überreste zeigen die karakteristischen Eigenschaften der Gebiete. Die aus Steinen gemeiβelten Urnen im Archeologiemuseum in Alanya zeigen die Bestattungskultur in Kilikien. Die Ruinen der antiken Städte, in denen immer noch Ausgrabungen gemacht werden, können kostenlos besichtigt werden.

Die Besucher der Ruinen sollten sich auf eine lange Wanderung über steinige und wildwüchsige Wege einstellen und sollten im Sommer Trinkwasser mitnehmen.

colybrassus_wince.jpgCOLYBRASSUS

Colybrassus ist eine Stadt aus der römischen Epoche, in den Taurus-Bergen, 30 km nordwestlich von Alanya. Trotz der vielen Schriften über diese Stadt ist die Bauzeit nicht bekannt.


 




hamaxia_wince.jpgHAMAXIA

Hamaxia befindet sich 12 km nordwestlich von Alanya. Der derzeit lebende Geologe Strabon berichtete damals von der reichhaltigen Menge von Zederholz, das in der Antike in Pamphylien zum Schiffsbau benutzt wurde.

Sie besitzt eine fazinierende Aussicht zum Mittelmeer.




syedra_wince.jpgSYEDRA

Syedra befindet sich 20 km östlich von Alanya. Man vermutet, daß die Geschichte der Stadt bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückgeht. Die Stadt, die bis zum 13. Jahrhundert existierte, wird immer noch durch das monumentale Tor betreten.

Die Stadt ist mit Mauern umgeben.


 
laertes_wince.jpgLEARTES

Leartes befindet sich auf einem Abhang im Tal der Taurus-Berge, 25 km östlich von Alanya. Es befindet sich im Gebiet der Kilikischen Berge. Eine auf drei Seiten in phönizischer Sprache geschriebene Inschrift wird im Museum von Alanya ausgestellt.


 


SELINUS

Die Stadt Selinus aus der Antike befindet sich 45 km östlich von Alanya, am Abhang einer kleinen Halbinsel. Die Geschichte der Stadt reicht bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. zurück. Der römische Kaiser Trajanus ist hier am 9. August 117 gestorben und dessen Asche wurde nach Rom gebracht.

NEPHELIS

Nepelis befindet sich 55 km östlich von Alanya entfernt, auf einem großen Hügel am Meer. Auf dem Gipfel des Hügels befindet sich das Akropol und die Festungsmauern der Antikenstadt aus dem Mittelalter. Mit Odeon, dem Wassersystem, dem Kalksteinherd und dem Nekropolgebiet ist es eine typische, bergige Kilikische Stadt.

ADANDA-LAMUS

Adanda-Lamus ist 55 km östlich von Alanya, auf zwei Hügeln auf dem Gipfel eines hohen und steilen Berges erbaut. Die beiden Tempel der Stadt wurden jeweils von den römischen Kaisern Vespasianus und Titus erbaut. Auf dem östlichen Hügel  befinden sich in Felsen eingemeiβelte Räume und Gräber in Form von großen Grabmalen.

ANTIOCHEIA AD CRAGUM

Die Stadt Antiocheia ad Cragum befindet sich 60 km im Osten von Alanya.Sie befindet sich an der Küste des Mittelmeers auf dem Gebiet, das im Zeitalter der Antike bergisches Kilikien genannt wurde. Der Name der Stadt stammte vom Kommagene König Antiochus IV. Die Ruinen der Stadt befinden sich auf drei Hügeln.

DIE MUSEEN

 Mit dem Alanya - Museum, Roten - Museum, Innere Festung - Museum, Mitlere - Festung Museum und dem Haus von Atatürk - Museum befinden sich insgesamt fünf Museen in Alanya. Der Eintritt in die Museen ist kostenpflichtig. Die Museen können sechs  Tage die Woche (ausser Montag)  besichtigt werden. Das wertvollste Werk in Alanya ist das Herakles Denkmal im Alanya - Museum. Das Museum hat eine archeologische und eine ethnographische Abteilung. Der Rote Turm am Hafen wurde gemäß der seldschukischen Kultur eingerichtet. Die innere Festung und die mittlere Festung, genannt Ehmedek, die von Alaaddin Keykubat im 13. Jahrhundert bei der Neuerrichtung der Stadt erbaut wurden, dienen heute als Museen.

Die Museumdirektion von Alanya: Hilmibagci Caddesi, Damlatas. Tel:0242 513 12 28

DIE HERAKLES STATUE

Es wird angenommen, daß die 515 mm große Herakles Statue aus Bronze, die im Alanya -Museum in einem separaten Raum ausgestellt wird, im II. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde, jedoch ist der Anfertigungsort unbekannt. Man nimmt an, daß die Statue in der Antike von Piraten im Mittelmeer als Beute nach Alanya gebracht worden ist. In der Weltgeschichte der Statuen, besitzt die Herakles Statue aus Bronze unter den stehenden Figuren einen besonderen Stellenwert. Die Statue hat eine besondere Körperhaltung unter den Herakles Statuen aus der Antike. Der Bau des Skelettes und der Muskeln der Bronzestatue ist einzigartig. Das anatomische Wissen des Künstlers fasziniert die Besucher. Die Knorpeldeformation am rechten Ohr der Statue, die bei Ringkämpfen entstehen, zeigt die Sorgfalt des Künstlers zu den Details und die sportliche Idendität von Herakles. In der rechten Hand hält die Herakles Statue die berühmte Keule, in der linken Hand das Fell des erlegten Löwen und auf dem Kopf befindet sich ein Lorbeerkranz. Man vermutet, das die leeren Augenhöhlen damals mit wertvolle Juwelen bestückt wurden. Das Körpergewicht der Statue ist auf das rechte Bein verlagert und im Gesicht kann man eine glückliche Müdigkeit nach einem Sieg erkennen.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Die Stadt Alanya befindet sich auf der anatolischen Halbinsel, an der Ostküste der Bucht von Antalya und ist eine Stadt aus der Antike. Die Stadt mit den Taurus Bergen im Rücken besitzt eine mehr als 100 km lange Küste. Entlang der Küste reihen sich natürliche und nach internationalen Vorschriften errichtete Strände. Im Zentrum der Stadt herrscht ein Mittelmeerklima mit sonnigem, warmem Wetter im Sommer und lauwarmem und regnerischem Wetter im Winter. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 14ºC im Winter und 27ºC im Sommer und die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei 18ºC im Winter und 25ºC im Sommer. Im Winter ist Schneefall ungewöhnlich, wobei die mehr als 2000m hohen Taurus Berge sich mit Schnee bedecken. Im Frühling flieβt das Schmelzwasser aus den Bergen über die 20 Flüsse Alanyas in das Mittelmeer und in den Tälern entstehen schöne Piknikplätze und Rafting-Parkuren. Auf den Almen in den Bergen befindet sich eine reichhaltige Flora und ideales Gelände für Trecking und Safari-Fahrten. Nur in der Festung von Alanya befinden sich 16 endemische Pflanzenarten. In Alanya gibt es keine Fabriken; die Wirtschaft der Stadt besteht aus Tourismus und Landwirtschaft. Alanya besitzt einen wichtigen Anteil am Bananen- und Zitrusfrüchtenanbau in der Türkei. Die Bettenkapazität von Alanya beträgt ungefähr 150.000 Betten und die Stadt gehört zu den größten Touristenzentren des Mittelmeer-Gebietes.

DAS TÄGLICHE LEBEN

Die Republik Türkei wurde unter der Führung von Mustafa Kemal Atatürk im Jahre 1923 errichtet und ist ein weltlicher und demokratischer Rechtsstaat. Die Türkei ist Mitglied im Europarat und ein Kandidat für die volle Mitgliedschaft der europäischen Union, die Währung ist die Yeni Türk Lirasi (Neue Türkische Lira) und Ankara ist die Hauptstadt. Der Straßenverkehr in der Türkei ist auf der rechten Seite. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften beträgt 90 km/h. Die Polizei überwacht die Geschwindigkeit im Verkehr mit Radaranlagen. Die offiziellen Öffnungszeiten in der Türkei sind von 08:00 bis 17:00 Uhr. Die offiziellen Feiertage in der Woche sind Samstag und Sonntag. Alanya ist eine Kreisstadt von Antalya und hat nahezu 100.000 Einwohner. Alanya besitzt neben der zentralen Stadtverwaltung 15 Ortschaftsverwaltungen. Die Preise richten sich nach der freien Marktwirtschaft, jedoch besteht eine Etikettenpflicht in den Geschäften. In Alanya ist im Zentrum die Polizei und in den Ortschaften die Gendarmerie für die öffentliche Ordnung zuständig. Die Kompetenz und Zuständigkeiten der Sicherheitskräfte entsprechen den Standarts der europäischen Union. Es befindet sich ein Grenzübergang für Schiffe am Hafen, so das fremde Schiffe in Alanya über See in die Türkei einreisen können. In den Banken können internationale Bankgeschäfte erledigt werden. Kreditkarten können an Geldautomaten benutzt werden. Einkäufe können mit fremder Währung wie US-Dollar und Euro gemacht werden. Außerdem können an Wechselschaltern für Devisen fremde Währungen gewechselt werden. Drei GSM-Netze können für internationale Gespräche benutzt werden. In Alanya befinden sich eine Vielzahl von Auto-, Jeep- und Motorradvermietungsagenturen. In der Stadt befinden sich ein Staats-, ein Universitäts- und zwei Privatkrankenhäuser, die voll ausgerüstet ständig zu Diensten stehen. Außerdem befinden sich ein Dialysezentrum und Gesundheitszentren in den Ortschaften. In den Krankenhäusern sind neben den nationalen Krankenkassen auch europäische Krankenkassen zulässig. Versicherungsagenturen in Alanya bearbeiten alle Arten von Versicherungenangelegenheiten.

DIE STRÄNDE

Die 100 km lange Küste von Alanya am Mittelmeer ist mit ihren natürlichen und nach internationalen Vorschriften errichteten Stränden bekannt. Die Strände bestehen aus breiten Sandstränden und viele besitzen die blaue Flagge. Die Strände sind westlich von Alanya 36 km und östlich 24 km lang. Die Meeresfarbe an der Küste von Alanya geht von blau in türkis über. Bei ruhigem Wetter kann man mit blosem Auge die Fische am Meeresgrund sehen. Es befinden sich im Westen der Kleopatra- und im Osten der Keykubat- und der Begonvillastrand mit der historischen Halbinsel in der Stadtmitte von Alanya. Der Eintritt und die Duschen an den Stränden ist kostenfrei. Die Strandliegen und Sonnenschirme sind kostenpflichtig, sind aber nicht benutzungspflichtig. An den Büffetts, die Essen und Getränke servieren, gelten feste Preise. Wassersportler und Boote müssen an den Stränden einen bestimten Abstand zur Küste halten. Die Schwimmplätze sind mit Barrieren gekenzeichnet. Die Strandsicherheit wird an der Küste durch spezielles Sicherheitspersonal und im Meer durch staatliche Aufsichtskräfte gewährleistet. Die weltberühmten Strände Alara, Incekum, Avsallar, Türkler, Payallar, Konaklý befinden sich im Westen und Oba, Tosmur, Kestel, Mahmutlar, Kargýcak und Demirtaþ im Osten von Alanya.

DER KLEOPATRA STRAND

Der Strand ist die Verlängerung des Damlataþ-Strandes und ist ca.2 km lang. Das Meer und der breite Strand sind aus Sand beschaffen und aufgrund der Sauberkeit des Meerwassers wurde dem Kleopatra Strand die Blaue Fahne verliehen. Nach wenigen Schritten erreicht das Meer eine Tiefe von fast 2m. Der Kleopatra Strand ist einer der bekanntesten Strände und wird in den Sommermonaten von tausenden Gästen besucht. Am Rande befinden sich Sportanlagen, Parks, Hotels und Cafeterias. Direkt am Strand finden sich Anbieter für Parasailing, Jet-Ski und Tretboote. Der Wassersport wird ausserhalb der Schwimmzone durchgeführt. Der Eintritt ist frei, Liegen und Sonnenschirme sind gegen Gebühr. Ca. alle 50 m befinden sich Buffetts, an denen man Getränke und kleine Snacks einnehmen kann. Der Sonnenuntergang bildet einen wunderbaren Tagesabschluss.

DER KEYKUBAT STRAND

Zur östlichen Seite der Halbinsel befindet sich der Keykubat Strand. Er beginnt vor dem Gebäude des Rathauses und hat eine Länge von ca. 3 km. Die Strandbeschaffenheit ist Sand, doch an manchen Abschnitten ist der Übergang ins Meer felsig. Aufgrund der Sauberkeit des Meerwassers wurde dem Keykubat Strand die Blaue Fahne verliehen. Entlang der Küste befinden sich Parkanlagen, Restaurants und Hotels. Durch die vielen Grünanlagen ist dieser Strand auch als Begonvilla-Strand bekannt. Direkt am Strand finden sie Anbieter für Parasailing, Jet-Ski und Tretboote. Der Wassersport wird ausserhalb der Schwimmzone durchgeführt. Der Eintritt ist frei, Liegen und Sonnenschirme sind gegen Gebühr. Ca. alle 50 m befinden sich Buffetts, an denen man Getränke und kleine Snacks einnehmen kann.

DIE HÖHLEN
 

damlata_maaras_large.jpgdim_maaras_2_large.jpg










Man kann sagen, daß Alanya eine Stadt der Höhlen ist. Man kann die geheimnisvollen Höhlen an Land und auf See in Alanya entdecken. In den millionen von Jahre alten Höhlen kann man zwischen den tausende von Jahren alten zauberhaften Stalagmiten und Stalaktiten neu entstehende Stalagmiten und Stalaktiten finden. Durch die dekorative Beleuchtung in den Höhlen fühlen sich die Besucher wie in einem fantastischen Kinofilm. Die Kadý Ýni Höhle, die noch nicht zur besichtigung freigegeben ist, war der erste Unterschlupf für die Menschen in Alanya vor 20 tausend Jahren. Die Seehöhlen unterhalb der Halbinsel beherbergten die Legenden aus den alten Epochen der Geschichte.

DIE DAMLATAÞ HÖHLE (DAMLATAÞ MAGARASI)

Am Eingang der Höhle an der Westküste der historischen Halbinsel befindet sich ein 50 m langer Durchgang. Nachdem man den 15m hohen Durchgang passiert hat, erreicht man einen zylinderförmigen Raum. Von hier aus betritt man die untere Höhle. Die Stalagmiten und Stalaktiten in den halbkristallisierten Kalksteinen der Höhle enstanden in 15 tausend Jahren. Neben der zauberhaften Schönheit der Höhle ist sie auch berühmt für deren guttuende Luft für Astmakranke. Sowohl im Winter als auch im Sommer verändert sich die Luft in der Höhle nicht. Die Temperatur beträgt 22 ºC, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 95% und der konstante Druck beträgt 760 mm.

DIE DIM HÖHLE (DIM MAGARASI)

Die Dim-Höhle befindet sich 12 km östlich von Alanya,  am Abhang des 1.649 m hohen Cebel-i Reis Berges. Die Höhe der Höhle vom Meeresspiegel beträgt 232 m. Es ist die zweitgrößte Höhle der Türkei, die zur Besichtigung freigegeben worden ist. Man schätzt, daß sie 1 Million Jahre alt ist. Zwei verschiedene Gänge befinden sich in der Höhle, wovon eines 50m und das andere 360m lang ist. Am Ende der aus Stalagmiten und Stalaktiten bestehenden Höhle befindet sich ein kleiner See. Die Umgebung der von Treppen bestiegenen Höhle erinnert an die Kulissen von fantastischen Filmen.

alanya_2143_large.jpgDIE HÖHLE DER PIRATEN (KORSANLAR MAGARASI)

Sie ist eine Seehöhle unter der historischen Halbinsel und wird mit Booten erreicht. Sie besitzt einen 10m breiten und 6m hohen Eingang. Man kann die Höhle mit kleinen Booten erreichen. Man spricht von einem Geheimgang in der Höhle, der in die Festung führt. Die Riffe im Meer machen die Höhle besonders geheimnisvoll.



magara_asiklar_large.jpgDIE HÖHLE DER VERLIEBTEN (AÞIKLAR MAGARASI)

Die Höhle befindet sich am Abhang der Halbinsel, hat zwei Eingänge und ist 75m lang. Nachdem das Boot an den Felsen angelegt hat, klettert man die Felsen hoch. Wegen der tief liegenden Decke der Höhle muß man in gebückter Haltung laufen. Der Ausgang auf der Tropfsteinseite der Höhle ist in 8m Höhe und von dort aus kann man ins Meer springen.




fosforlu_magarasi_large.jpgDIE PHOSPHORHÖHLE (FOSFORLU MAGARA)

Sie ist eine Seehöhle am Abhang auf der Tropfsteinseite der Halbinsel. Kleine Boote können die Höhle befahren. Aufgrund der besonderen geologischen Eigenschaft der Oberfläche der Höhle leuchtet sie in der Nacht durch die Wiederspiegelung des Mondscheines wie Phosphor. Dieses Leuchten wird auch bei Tageslicht wahr genommen. Die Boote legen vor der Höhle zum Schwimmen an.

    
DAS TAURUS GEBIRGE

Alanya befindet sich an der Küste am Mittelmeer mit den Taurusbergen im Rücken. Das Taurus-Gebirge und Alanya sind eng miteinander verbunden. Es ist eine tausend jahrige Kultur der türkmenischen Nomaden, im Sommer ins Hochland zu ziehen und den Sommer dort zu verbringen. Bis zum letzten Jahrhundert zog das ganze Dorf im Frühling ins Hochland. Auf den Ebenen des Taurus-Gebirge in über 1000m Höhe wurden Zelte aus Ziegenfell aufgestellt. Auf der einen Seite weidete das Vieh auf der anderen Seite wurde Käse und Butter hergestellt, Teppiche und Kelime gewebt. Die Hochlandkultur existiert noch heute und man verbringt ein kühles Wochenende in den Hochlandshäusern, die heute die Zelte ersetzen. Das Taurus-Gebirge verbirgt mit dessen Tannen- und Zederwäldern, tiefen Tälern, in die Wolken dringenden Berggipfeln und von den Gipfeln fließenden Quellen eine einzigartige Naturschönheit.

DER DIM BACH

Das Dim-Bach Ufer 15km vom Mittelmeer entfernt ist ein Piknikplatz. Die Tische der Landrestaurants werden unter dem Ulu-Ahornbaum ins Wasser gestellt. Außerdem werden auf Holzterassen am Ufer ein authentisches Gedeck mit Bodenkissen aufgelegt. Die Forellen werden in Fischbecken gezüchtet. In dem Gebiet befinden sich ideale Routen für Mountainbikes und für Trecking.

DER OBA BACH

Es befinden sich Piknikplätze am Ufer des Oba Baches, an der Kadýpýnar-Quelle, der ins Mittelmeer fließt. Im Schatten der Tannen- und Ahornbäumen ist es stets kühl. Die ersten Siedeler in der Geschichte von Alanya kamen zur Kadý Ýni Höhle. In den Landrestaurants von Kadýpýnarý werden Forellen bevorzugt.

DAS TÜRBENILAS HOCHLAND

Das Türbenilas Hochland wird ungefähr in einer Stunde mit dem Auto bestiegen. Es werden in diesem Gebiet Safarifahrten mit Jeeps organisiert und die Getränke werden in den Tränken der Brunnen abgekühlt. Es wird empfohlen, im Restaurant ein, mit Butter und Tomatensauce zubereitetes "Dorfhühnchen" zu bestellen und mit dem Brot in die Sauce zu dippen.

DAS SÖÐÜT HOCHLAND

Das Söðütlü Hochland erreicht man über eine stabilisierte Straße, entlang des Demirtaþufers, vorbei an Zitrusfrüchtengärten, Treibhäusern, Dickichten und Tannenbäumen. Nach 30 km befindet sich das Kaþ-, nach 35 km das Sapadere-, nach 40 km das Tokar- und nach 50 km das Söðüt Hochland. In den Hochlanddörfern befinden sich Landcafes und Landrestaurants.

DAS DEREKÖY HOCHLAND

Das Dereköy Hochland ist ein Hochlandsdorf, das sich am Abhang des Kargýbach-Tales befindet. Es befindet sich zwischen Tannenbäumen und Obstgärten. Man erreicht es über eine 30 km lange Asphaltstraße. Der Wald ist ideal zum Wandern und zum Picknick. Im Lebensmittelladen im Dorf kann man einkaufen und im Café kann man einen schönen Tee trinken. Auch gibt es dort Landrestaurants mit Fleischgerichten.

ESSEN

Wenn sie schon in Alanya sind, welches Essen hätten Sie gern? Es ist ratsam, sich im Vorraus zu informieren; selbst im luxuriösesten Restaurant der Welt es nicht möglich, so viele Weltgerichte beisammen zu finden. Wir empfehlen besonders exotische Kebapgerichte wie das sorgfältig von den Chefs zubereitete Þiþkebap und Alanyas lokale Spezialitäten zu kosten. Die Menüs der Restaurants sind in fast allen europäischen Sprachen erstellt. Wenn Sie übrigens Fisch bevorzugen, dann werfen Sie einen Blick auf die Fische, die am Morgen aus den Tiefen des Mittelmeers gefischt worden sind. Bis Sie sich entscheiden, genießen Sie ein Stück weiβen Käse und in der Saison Honigmelone mit Raki.

DAS TÄGLICHE LEBEN

Die Republik Türkei wurde unter der Führung von Mustafa Kemal Atatürk im Jahre 1923 errichtet und ist ein weltlicher und demokratischer Rechtsstaat. Die Türkei ist Mitglied im Europarat und ein Kandidat für die volle Mitgliedschaft der europäischen Union, die Währung ist die Yeni Türk Lirasý YTL (Neue Türkische Lira) und die Hauptstadt ist Ankara. In der Türkei herrscht Rechtsverkehr. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften sind 90 km/h. Die Polizei überwacht die Geschwindigkeit im Verkehr mit Radaranlagen. Die offiziellen Öffnungszeiten in der Türkei sind von 08:00 bis 17:00 Uhr. Die offiziellen Feiertage in der Woche sind Samstag und Sonntag. Alanya ist eine Kreisstadt von Antalya und hat nahezu 100.000 Einwohner. Alanya besitzt neben der zentralen Stadtverwaltung 15 Ortschaftsverwaltungen. Die Preise richten sich nach der freien Marktwirtschaft, jedoch besteht eine Auszeichnungspflicht in den Geschäften. Im Zentrum von Alanya die Polizei und in den anderen Ortschaften die Gendarmerie für die öffentliche Ordnung zuständig. Die Kompetenz und Zuständigkeiten der Sicherheitskräfte entsprechen den Standarts der europäischen Union. Es befindet sich ein Grenzübergang für Schiffe am Hafen, so das fremde Schiffe in Alanya über See in die Türkei einreisen können. In den Banken können internationale Bankgeschäfte erledigt werden. Kreditkarten können an Geldautomaten benutzt werden. Einkäufe können mit fremder Währung wie USDollar und Euro gemacht werden. Außerdem können in Wechselstuben fremde Währungen gewechselt werden. Drei GSM-Netze können für internationale Gespräche benutzt werden. In Alanya befinden sich eine Vielzahl von Auto-, Jeep- und Motorradvermietungsagenturen. In der Stadt befinden sich ein Staats-, ein Universitäts- und zwei Privatkrankenhäuser, die voll ausgerüstet ständig zu Diensten stehen. Außerdem befinden sich ein Dialysezentrum und Gesundheitszentren in den Ortschaften. In den Krankenhäusern sind neben den nationalen Krankenkassen auch europäische Krankenkassen zulässig. Versicherungsagenturen in Alanya bearbeiten alle Arten von Versicherungenangelegenheiten.
Tagesausflüge und Reisen in die Umgebung

Erklimmern Sie die Heiden von Alanya !Gehen Sie im Osten landeinwarts, entlang des Dimçay Baches. Setzen Sie sich an einen der Tische, die im Wasser stehen. Essen und trinken Sie in der Kühle. Besuchen Sie auf der Rückkehr die Dim-Höhle und bewundern Sie in der Höhle die Stalagmiten, Stalakiten und die wasserfallahnlichen Gebilde.

Besuchen Sie die antiken Stadte im Osten: Syedra, Laertes, Iotape. Steigen Sie auf die Sinek-Burg im Westen. GehenSie zur Karawanserei Alara und klettern Sie zur Burg Alara, wenn Sie den Mut dazu haben.

Oder Sie können Bootstouren, Rafting, Jeep Safari und Wassersport machen, oder auch tauchen.

Origin: http://alanya.gov.tr