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DIE
GESCHICHTE
Der antike Name
Alanyas ist
Korakesion (=
Rabenhorst). Die
antike Stadt
zählte zum
Gebiet von
Pamphylien.
Im zweiten
Jahrhundert war
es eine Basis
kilikischer
Piraten. Der
Piratenhäuptling
Diototus Tryphon
erbaute eine
Festung. Die
Piraten wurden
schließlich 67
v. Chr. durch
Pompeius besiegt.
In
byzantinischer
Zeit hieß der
Ort Kalon
oros, schöner
Berg. 1221
nahm Alaeddin
Keykubad I. die
Stadt ein und
nannte sie
Alaiye. Der
Herrscher Kyr
Vart wurde nach
Konya-Aksehir
deportiert.
Hiernach heirate
Kyr Varts
Tochter den
Sultan und wurde
in Kayseri im
Huand Hatun-Haus
(1237) begraben.
Nach dem
Niedergang des
seldschukischen
Reiches wurde
die Gegend 1471
dem Osmanischen
Reich
angegliedert.
Auch die
Janitscharen-Regimenter,
die Sultan Murat
I. unter
christlichen
Knaben
zwangsrekrutierte,
spielten eine
Rolle in Alaiye.
Mit Tarsus
zusammen gehörte
sie 1571 zu
Zypern, 1864
wieder zu Konya
und seit 1868 zu
Antalya bzw. zu
dieser Provinz
Der moderne
Tourismus wurde
durch eine
Zufallsentdeckung
und den
Weitblick eines
Mannes begründet:
1948 wurde bei
Hafenarbeiten
die Damlataþ-Höhle
entdeckt. Die
ersten
Untersuchungen
leitete ein
Bürger Alanyas,
Galip Dere.
Dieser hatte aus
Deutschland von
der heilenden
Wirkung der
Höhlenluft
gehört und ließ
entsprechende
Untersuchungen
durchführen, die
die heilende
Wirkung auf das
Atmungssystem
betätigten. Er
erhielt die
Erlaubnis, den
Eingangsbereich
zu vergrößern
und anzulegen
und sendete
anschließend
Fotos an
Zeitungen in der
ganzen Türkei.
Damit ist Galip
Dere der
eigentliche
Begründer der
touristischen
Tradition in
Alanya, der
längsten an der
türkischen
Mittelmeerküste.
Namensherkunft
Der Name der
Stadt stammt aus
dem 13.
Jahrhundert, von
Ala-iye, Stadt
des Ala. Da die
Stadt im 13.
Jahrhundert als
Winterresidenz
des
seldschukischen
Sultan Alaeddin
Keykubad benutzt
wurde, hieß die
Stadt ab dann
nach dem Namen
des Sultans, „Alaiye".
In lateinischen
Quellen heißt
die Stadt meist
Alaya. Den
heutigen Namen
„Alanya"
erhielt die
Stadt 1933 von
Kemal Atatürk.
Diese
Namensänderung
basiert auf
einem
Übermittlungsfehler
des Stadtnamens,
so die
offizielle
Version
DIE
BURG VON ALANYA
Die Burg
befindet sich
auf einer
Halbinsel, die
an ihrer
höchsten Stelle
250 Meter über
dem
Meeresspiegel
liegt. Die
Gesamtlänge der
Mauern der Burg
beträgt 6,5 km.
Die Felsnase,
auch bekannt
unter dem Name
Kandeleri, war
die ganze
Geschichte
hindurch bewohnt.
Erst in der
hellenistischen
Zeit wurde die
Halbinsel mit
einer Stadtmauer
umbaut. Die
Festung an sich
wurde nach der
Eroberung durch
den Seldschuken
Herrscher
Alaeddin
Keykubat I. im
Jahre 1221 im
Verlauf des 13.
Jahrhunderts
erbaut. Die Burg
verfügt über 83
Türme und 140
Burgtürme. Um
die
Wasserversorgung
der innerhalb
der
Festungsmauern
gelegenen
Siedlung
garantieren zu
können, wurden
bereits im
Mittelalter ca.
400 Zisternen
angelegt. Einige
dieser Zisternen
werden bis zum
heutigen Tage
benutzt.
Die Stadtmauer
verläuft nach
einem gut
durchdachten
Plan von Ehmedek,
der inneren Burg,
dem
Hinrichtungsturm
(Adam Atacaðý),
entlang der
Cilvarda
Felsnase weiter
zum Arap
Evliyasý bis hin
zum Ostturm;
zieht sich bis
nach Tophane,
entlang der
Werft und endet
schlieβlich am
Roten Turm. Auf
dem höchsten
Punkt der
Halbinsel
befindet sich
die innere
Festung (Iç
Kale), die heute
als
Freiluftmuseum
der
Öffentlichkeit
zur Verfügung
steht.
Der Sultan
Alaeddin
Keykubat I.
hatte seine
Festung hier
erbauen lassen...
Auch heute noch
ist der Burgberg
bewohnt. Vor den
aus Holz und
Backstein
erbauten Häusern
werden auf
hölzernen
Webstühlen
Seiden- und
Baumwollstoffe
hergestellt. Aus
einfachen
Riesenkürbissen
entstehen reich
verzierte
Kunstwerke. In
kleinen
romantischen
Gärten werden
authentische
Essen serviert.
Ferner haben
sich an der
Strasse, die auf
die Burg führt,
und an den
Hängen mit Blick
auf den Hafen
zahlreiche
Restaurants und
Cafes
angesiedelt. Die
Strasse auf die
Burg ist für
Verkehrsmittel
freigegeben. Zu
Fuss dauert der
Aufstieg etwa 1
Stunde.
DIE
WERFT
Mit dem Bau
dieser
historischen
Werft in der
Nähe des Roten
Turmes wurde 6
Jahre nach der
Eroberung der
Stadt durch den
Seldschuken
Herrscher
Alaeddin
Keykubat im
Jahre 1227
begonnen. Die
Bauzeit betrug
ein Jahr.
Die Werft
besteht aus
insgesamt fünf
Arkaden, deren
Vorderfront 56,5
Meter beträgt.
Die Tiefe der
einzelnen
Arkaden beträgt
44 Meter. Der
Standort der
Werft wurde so
gewählt, daβ bei
den Arbeiten das
Tageslicht
möglichst lange
genutzt werden
konnte. Die
Inschrift über
dem Eingang ist
mit Rosetten
verziert und
enthält zudem
das Wappen des
Sultans. Die
Werft von Alanya
ist die Erste
der Seldschuken
im Mittelmeer.
Zuvor lies
Sultan Alaeddin
Keykubat bereits
eine Werft in
Sinop am
Schwarzen Meer
bauen. Diesem
zweiten
Stützpunkt am
Mittelmeer
verdankte er den
Titel „Sultan
der zwei Meere".
Im Inneren der
Werft befinden
sich ein
Gebetsraum und
ein
Aufenthaltsraum
für die Wächter.
In einer der
Öffnungen
befindet sich
ein Brunnen, der
jedoch im Laufe
der Zeit
versandet ist.
Die Werft ist
vom Meer aus mit
dem Schiff oder
vom Land aus mit
einem
Spaziergang über
die alte
Stadtmauer zu
erreichen. Der
Eintritt ist
kostenlos.
DIE
GESCHÜTZGIESSEREI
In direkter
Nachbarschaft zu
der Werft liegt
die
Geschützgieβerei.
Sie wurde auf
einem zehn Meter
über dem
Meeresspiegel
liegenden Felsen
errichtet und
diente
vermutlich der
Verteidigung der
Werft.
Sie wurde im
Jahre 1227 aus
zugeschnittenen
Steinquadern
erbaut. Das
dreistöckige
Bauwerk diente
neben der
Verteidigung
auch als
Arsenal, in dem
Geschütze für
die
Kriegsschiffe
gegossen wurden.
Sowohl die Werft
als auch die
Geschützgieβerei
sollen von dem
Kulturministerium
und der Stadt
Alanya in ein
Schifffahrtsmuseum
umgewandelt
werden. Die
Arbeiten hierzu
dauern momentan
noch an.
EHMEDEK
Diese Gebäude im
Norden der
Festung wurden
auf der aus der
byzantinischen
Periode
stammenden „kleinen
Festung" als
Mittelteil der
heutigen Festung
von den
Selschuken
erneut aufgebaut.
Aus der
Inschrift über
dem Eingangstor
geht als Jahr
der Erbauung
1227 hervor. Den
Namen Ehmedek
erhielt dieser
Gebäudekomplex
vermutlich von
seinem
Baumeister in
der Selschuken-Periode.
Die Anlage
besteht aus zwei
Teilen mit
jeweils drei
Türmen. Der
Standort wurde
strategisch so
gewählt, daβ man
sich von dort
aus gegen
Angriffe von
Land verteidigen
konnte und
gleichzeitig die
innere Festung,
in der sich auch
der Palast des
Sultans befand,
schützen konnte.
Die bis heute
erhaltenen
Mauern der Türme
wurden in der
byzantinischen
Periode aus
Felsen gehauen.
Die drei
Zisternen im
Inneren der
mittleren
Festung werden
auch heute noch
genutzt. In die
Wände der
Festung sind
Darstellungen
antiker Schiffe
eingraviert, die
der
seldschukischen
Ära zuzuordnen
sind.
DIE
SÜLEYMAN MOSCHEE
Die Süleyman
Moschee wurde
von dem
seldschukischen
Sultan Alaeddin
Keykubat im Zuge
des Neuaufbaus
der Stadt im
Jahre 1231 auf
dem höchsten
Punkt der
Festung gleich
ausserhalb der
inneren Festung
erbaut.
Die Moschee
wurde jedoch in
den folgenden
Jahrhunderten
zerstört und
erst im 16.
Jahrhundert von
dem Herrscher
des Osmanischen
Reiches Kanuni
Sultan Süleyman
(Süleyman I.)
wieder aufgebaut.
Das Bauwerk mit
einem Minarett
wird neben
Süleyman Moschee
auch Alaaddin
oder Kale
Moschee genannt.
Über einem
achteckigen
Rahmen befindet
sich eine mit
Ziegel gedeckte
Kuppel. Diese
hängt an 15
kleinen
Tongefäβen, die
für eine
hervorragende
Akustik sorgen.
Dies wird
während der
Andachten
deutlich.
Der Platz für
die Gemeinde ist
mit drei Kuppeln
überdacht, die
auf vier
Pfeilern ruhen.
Die Tür und die
Fensterläden
sind mit
Schnitzereien
verziert, die
ein schönes
Beispiel für die
Kunst der
osmanischen Ära
darstellen.
BEDESTEN
Dieses Gebäude
wurde im 14.
oder 15.
Jahrhundert
während der
Periode der
Karamanoðullarý
erbaut und
diente in dieser
Zeit als
Herberge oder
Handelsplatz. Es
liegt innerhalb
der Festung,
ganz in der Nähe
der Süleyman
Moschee.
Es handelt sich
um einen
rechteckigen,
aus Steinblöcken
gefertigten Bau.
Im Inneren sind
26 Räume
vorhanden. Der
Innenhof ist 13
Meter breit und
35 Meter lang.
Das historische
Gebäude wird
heute als Hotel,
Restaurant und
Cafeteria
genutzt. Die
ehemaligen
Geschäftsräume
werden heute als
Hotelzimmer
genutzt. Im
Garten ist eine
grosse Zisterne
vorhanden, die
über eine Treppe
erreicht werden
kann. Der
Ausblick des
Gartens geht
einerseits auf
die höher
gelegenen
Stadtmauern,
andererseits auf
das unten
gelegene
Mittelmeer und
die Strände.
Auch ein Blick
auf das
Taurusgebirge
ist für die
Besucher von
dort aus zu
geniessen. Die
Örtlichkeit kann
mit einer
Genehmigung des
Betreibers die
Anlage
besichtigen.
MÜNZPRÄGEREI
An der Spitze
der Halbinsel
erstreckt sich
eine längliche
Felsnase etwa
400 Meter weit
ins Meer hinaus.
Dies ist das
Cilvarda Cap.
Unter der
Bevölkerung
heiβt es, daβ es
sich bei dem
Gebäude um eine
alte
Münzprägerei
handelt. Dies
ist jedoch
bisher nicht
erwiesen.
Eines der
Bauwerke ist
eine kleine
Kirche aus dem
11. Jahrhundert.
Das andere
Gebäude wurde
vermutlich als
Kloster genutzt.
Die Kuppel der
kleinen Kirche
ist relativ gut
erhalten. Auf
den Felsen
befindet sich
eine Zisterne.
Von der Inneren
Festung
ausgehend sind
bis zu der
Gebäudegruppe
Stufen in die
Felsen
eingehauen, die
jedoch heute
nicht mehr
benutzbar sind.
Sowohl von der
inneren Festung
als auch vom
Schiff aus
bietet sich den
Betrachtern ein
beeindruckender
Anblick.
DIE
AKBEÞE SULTAN
MOSCHEE
Der Standort
dieses Gebäudes
befindet sich
innerhalb der
Festungsmauern,
westlich vom
Bedesten und in
etwa 100 Metern
Entfernung zur
Süleyman Moschee.
Sie wurde im
Jahre 1230 von
dem ersten
Befehlshaber der
Festung Akbeþe
Sultan errichtet,
der von Alaeddin
Keykubat
eingesetzt
worden war. Die
äuβeren Wände
bestehen aus
behauenen
Steinen. Die
inneren Wände
sowie die Kuppel
der Moschee
bestehen aus
Ziegelsteinen.
Sie hat einen
quadratischen
Grundriss und
besteht aus zwei
Teilen. Einer
der Räume diente
als Gebetsraum.
In dem Zweiten
ist das
Mausoleum des
Sultans Akbeþe
untergebracht.
In dem Mausoleum
gibt es noch
drei weitere
Gräber. Aus den
gefundenen
Relikten in dem
Gebetsraum wird
geschlossen,
dass die
Abszisse einst
mit bemalten
Kacheln verziert
gewesen sein
muss.
Aus einer
Inschrift ist
erkennbar, dass
die Moschee im
Jahr 1230 fertig
gestellt worden
ist. Nur wenige
Meter von der
Moschee entfernt
erhebt sich ein
unabhängiges
Minarett mit
einem
zylindrischen
Rumpf, das auf
einem
würfelförmigen
Sockel steht.
Das Minarett
endet an dem
Umgang und
bietet dadurch
einen reizvollen
Anblick.
DIE
ANDIZLI MOSCHEE
Diese
Sehenswürdigkeit
befindet sich in
dem Stadtteil
Tophane. Ihren
Namen erhielt
sie von dem
neben der
Moschee
stehenden Andýz
(Alant) Baum.
Sie wurde im
Jahre 1277 von
Emir Bedreddin
erbaut. Sie wird
daher auch Emir
Bedreddin
Moschee genannt.
Ihre Bauweise
zeigt die
typischen
architektonischen
Besonderheiten
der Seldschuken
Periode. Sie
besteht aus
behauenen
Steinen und
verfügt über ein
nicht sehr hohes
Minarett. Die
Kanzel ist mit
ihren
Holzschnitzereien
ein schönes
Beispiel für die
Kunstfertigkeit
der Seldschuken.
Die Moschee ist
vom Roten Turm
aus durch das
untere
Festungstor zu
erreichen.
DAS
SITTI ZEYNEP
GRABMAL
Dieses Grabmal
befindet sich
auf dem Weg zur
Festung auf
einem grossen
Felsen.
Vermutlich
stammt es aus
dem
Zeitabschnitt
der Seldschuken
oder der Osmanen.
Das Gebäude
verfügt über
einen
quadratischen
Grundriss und
hat zwei von
Kuppeln
überdachte Räume.
In einem dieser
Räume befindet
sich ein
Steinüberbau zum
Schutz eines
Grabes. Der
Andere ist leer.
Der Wanderer
Evliya Çelebi
schrieb, daβ das
Gebäude ein
Kloster von
Bektaþi sei.
Über Sitti
Zeynep gibt es
keine präzisen
Überlieferungen.
In den
Aufzeichnungen
der osmanischen
Stiftung des
Kanuni Sultan
Süleyman
(Süleyman I.)
findet sich der
Name des
Grabmals als
„Sitti Zeynep
bin't
Zeynülabidin"
wieder.
Das Grab im
Inneren gehört
vermutlich einer
heiligen Person.
In den Felsen,
auf dem sich das
Grabmal befindet,
wurden in der
Antike drei
Grabstätten von
zwei Meter Länge
ausgehöhlt. Die
antiken Gräber
wurden eine Zeit
lang als
Wasserdepots
genutzt.

DIE
HIDRELLEZ KIRCHE
Diese Kirche
befindet sich 10
Kilometer
entfernt vom
Stadtzentrum
Alanyas und
liegt in den
Grenzen des
Dorfes Hacý
Mehmetli am
Hýdýr Ilyas
Platz. Sie
befindet sich
auf einem Abhang,
der einen freien
Blick auf das
Mittelmeer
gewährt und
stammt aus dem
Anfang des 19.
Jahrhunderts.
Heute wird sie
von Moslimen und
Christen als Ort
der Andacht
genutzt. Der
Grundriss ist
rechteckig. Ihr
Dach ist
steinern; die
Wände sind
gemauert. Zudem
verfügt die
Kirche über eine
Abszisse. Im
Inneren befinden
sich
Holzverzierungen
und eine Empore.
Die
Wandmalereien
sind leider
nicht erhalten.
Aus einer
Inschrift ist zu
erkennen, daβ
die Kirche im
Jahre 1873
restauriert
worden ist.
Diese Inschrift
ist im
Archäologischen
Museum Alanyas
ausgestellt. Sie
trägt sowohl
griechische
Buchstaben als
auch türkische.
Die Kirche wurde
1924 geschlossen,
nachdem die in
Alanya lebenden
orthodoxen
Christen nach
Griechenland
aussiedelten. In
ihrer
unmittelbaren
Nähe befindet
sich auch eine
Wasserquelle.
Mit anderem
Namen wird das
Gotteshaus auch
Agios Georgios
Kirche genannt.
Ähnliche
Bauwerke sind
auch in der
Altstadt (Kale
Içi) von Antalya
zu finden.
Der Eintritt ist
kostenlos.
DIE
ÞARAPSA HERBERGE
Dieses Gasthaus
liegt 13
Kilometer
westlich von
Alanya an der
Strasse nach
Antalya und
stammt aus dem
13. Jahrhundert.
Die Herberge
wurde in den
Jahren 1236 -
1246 von dem
Seldschuken
Sultan
Gýyaseddin
Keyhüsrev an der
historischen
Seidenstrasse
errichtet.
Sie wurde auf
einer etwa einem
Hektar
Grundfläche aus
grossen,
bearbeiteten
Steinen gebaut.
Diese aus dem
Mittelalter
stammende
Karawanserei war
ehemals ein
bedeutendes
Zentrum für
Handelsreisende.
Heute wird sie
als
Vergnügungszentrum
genutzt.
DIE
ALARA FESTUNG
Die Alara
Festung liegt
etwa 37
Kilometer
westlich von
Alanya, ca. 9
Kilometer vom
Meer entfernt.
Sie wurde von
dem Seldschuken
Sultan Alaeddin
Keykubat 1232
erbaut und
diente dem
Schutz der
Karawanen, die
in der Herberge
am Ufer des
Alara Flusses
auf ihrem Weg
auf der
Seidenstrasse
Station machten.
Die Festung ist
auf einem
abschüssigen
Hügel gebaut.
Der
Höhenunterschied
zwischen den
einzelnen Teilen
der Festung
beträgt 300
Meter. Sie hat
ein imposantes
Aussehen und
besteht mit der
Äuβeren und
Inneren Festung
aus zwei Teilen.
Durch eine
Galerie mit 120
Stufen erreicht
man den inneren
Teil der Anlage.
Da sie bisher
nicht zur
Besichtigung
frei gegeben
wurde, sollte
man bei einem
Besuch auf lose
Steine und
Pflanzen achten.
Im Inneren der
Burg wurden in
den Fels mehrere
Tunnel
geschlagen.
Unter den Ruinen
befinden sich
auch ein kleines
Schloss, Zimmer
für das
Wachpersonal,
eine Moschee und
ein Türkisches
Bad. Wer den
Fuβwegen und
Festungsmauern
folgend den
Gipfel des
Festungshügels
erklimmen möchte,
sollte etwa eine
Stunde für diese
Exkursion
einplanen. Der
Ausblick
entschädigt dann
anschlieβend für
alle Mühen.
DIE
ALARA
KARAWANSEREI
Diese Herberge
liegt 800 Meter
von der Alara
Festung entfernt
in einer Ebene
am Ufer des
Alara Flusses.
Sie besteht
komplett aus
groβen,
bearbeiteten
Steinen und
wurde auf 2000
m² Grundfläche
als Karawanserei
gebaut.
Das Gebäude
wurde 1231
erbaut und vor
wenigen Jahren
restauriert.
Heute befinden
sich dort eine
Restaurant und
ein
Einkaufszentrum.
Der Wachturm der
Karawanserei ist
bis heute gut
erhalten. Das
zweite Tor der
Herberge führt
zu den Räumen,
in denen sich
die Reisenden
einst aufhielten.
Auf beiden
Seiten eines
langen Korridors
befinden sich
kleine Zimmer.
Im Inneren der
Herberge
befinden sich
ein Brunnen, ein
Gebetsraum sowie
ein Türkisches
Bad.
In den
Inschriften der
Bauwerke, die
Sultan Alaeddin
Keykubat in
Alanya errichten
liess, wird er
als „Sultan der
zwei Meere" und
„Herr der
arabischen und
persischen
Länder"
bezeichnet. Die
Inschrift in der
Alara
Karawanserei
lautet „Eroberer
der griechischen,
syrischen,
armenischen und
europäischen
Länder".
Der Eintritt in
die Karawanserei
ist
gebührenpflichtig.
Neben dem
Restaurant in
der Herberge
kann auch in den
kleinen
Restaurants am
Ufer des Alara
Flusses gut
gegessen werden.
Die Zeit von der
Bestellung bis
zum Servieren
kann mit einem
Bad im klaren
Wasser des
Flusses
überbrückt
werden.

DIE
KARGI
KARAWANSEREI
Diese
Karawanserei
liegt westlich
von Alanya,
nördlich des
kleinen Kargý
Flusses. In
diesem Bauwerk
befindet sich
keine Inschrift;
daher ist es
kaum möglich,
das Baujahr
exakt zu
bestimmen. Sie
ist ein Steinbau
mit 46 Metern
Breit und 50
Metern Länge.
Sie liegt an der
Handelsstrasse,
die einst das
Mittelmeer und
Mittelanatolien
miteinander
verband.
Vermutlich wurde
sie während der
römischen,
seldschukischen
und osmanischen
Periode als
Karawanserei
genutzt. In
sämtlichen
Räumen, die in
einen Innenhof
gehen, befinden
sich in der
Decke
Belüftungsschlote.
Gegenüber dem
Eingangstor
befinden sich
steinerne
Futtertröge für
Tiere.
Das Gebäude
befindet sich in
baufälligem
Zustand.
DIE STÄDTE DER
ANTIKE
Es befinden sich
im Westen und im
Norden von
Alanya viele
Überreste von
Städten der
Antike. Die
teilweise an der
Küste und auf
steilen Abhängen
errichteten
Städte gehörten
zu Pamphylien
und Kilikien.
Die Überreste
zeigen die
karakteristischen
Eigenschaften
der Gebiete. Die
aus Steinen
gemeiβelten
Urnen im
Archeologiemuseum
in Alanya zeigen
die
Bestattungskultur
in Kilikien. Die
Ruinen der
antiken Städte,
in denen immer
noch
Ausgrabungen
gemacht werden,
können kostenlos
besichtigt
werden.
Die Besucher der
Ruinen sollten
sich auf eine
lange Wanderung
über steinige
und wildwüchsige
Wege einstellen
und sollten im
Sommer
Trinkwasser
mitnehmen.
COLYBRASSUS
Colybrassus ist
eine Stadt aus
der römischen
Epoche, in den
Taurus-Bergen,
30 km
nordwestlich von
Alanya. Trotz
der vielen
Schriften über
diese Stadt ist
die Bauzeit
nicht bekannt.
HAMAXIA
Hamaxia befindet
sich 12 km
nordwestlich von
Alanya. Der
derzeit lebende
Geologe Strabon
berichtete
damals von der
reichhaltigen
Menge von
Zederholz, das
in der Antike in
Pamphylien zum
Schiffsbau
benutzt wurde.
Sie besitzt eine
fazinierende
Aussicht zum
Mittelmeer.
SYEDRA
Syedra befindet
sich 20 km
östlich von
Alanya. Man
vermutet, daß
die Geschichte
der Stadt bis
ins 7.
Jahrhundert v.
Chr. zurückgeht.
Die Stadt, die
bis zum 13.
Jahrhundert
existierte, wird
immer noch durch
das monumentale
Tor betreten.
Die Stadt ist
mit Mauern
umgeben.
LEARTES
Leartes befindet
sich auf einem
Abhang im Tal
der Taurus-Berge,
25 km östlich
von Alanya. Es
befindet sich im
Gebiet der
Kilikischen
Berge. Eine auf
drei Seiten in
phönizischer
Sprache
geschriebene
Inschrift wird
im Museum von
Alanya
ausgestellt.
SELINUS
Die Stadt
Selinus aus der
Antike befindet
sich 45 km
östlich von
Alanya, am
Abhang einer
kleinen
Halbinsel. Die
Geschichte der
Stadt reicht bis
ins 6.
Jahrhundert v.
Chr. zurück. Der
römische Kaiser
Trajanus ist
hier am 9.
August 117
gestorben und
dessen Asche
wurde nach Rom
gebracht.
NEPHELIS
Nepelis befindet
sich 55 km
östlich von
Alanya entfernt,
auf einem großen
Hügel am Meer.
Auf dem Gipfel
des Hügels
befindet sich
das Akropol und
die
Festungsmauern
der Antikenstadt
aus dem
Mittelalter. Mit
Odeon, dem
Wassersystem,
dem
Kalksteinherd
und dem
Nekropolgebiet
ist es eine
typische,
bergige
Kilikische Stadt.
ADANDA-LAMUS
Adanda-Lamus ist
55 km östlich
von Alanya, auf
zwei Hügeln auf
dem Gipfel eines
hohen und
steilen Berges
erbaut. Die
beiden Tempel
der Stadt wurden
jeweils von den
römischen
Kaisern
Vespasianus und
Titus erbaut.
Auf dem
östlichen Hügel
befinden sich in
Felsen
eingemeiβelte
Räume und Gräber
in Form von
großen Grabmalen.
ANTIOCHEIA AD
CRAGUM
Die Stadt
Antiocheia ad
Cragum befindet
sich 60 km im
Osten von
Alanya.Sie
befindet sich an
der Küste des
Mittelmeers auf
dem Gebiet, das
im Zeitalter der
Antike
bergisches
Kilikien genannt
wurde. Der Name
der Stadt
stammte vom
Kommagene König
Antiochus IV.
Die Ruinen der
Stadt befinden
sich auf drei
Hügeln.
DIE MUSEEN
Mit dem Alanya
- Museum, Roten
- Museum, Innere
Festung - Museum,
Mitlere -
Festung Museum
und dem Haus von
Atatürk - Museum
befinden sich
insgesamt fünf
Museen in
Alanya. Der
Eintritt in die
Museen ist
kostenpflichtig.
Die Museen
können sechs Tage
die Woche (ausser
Montag) besichtigt
werden. Das
wertvollste Werk
in Alanya ist
das Herakles
Denkmal im
Alanya - Museum.
Das Museum hat
eine
archeologische
und eine
ethnographische
Abteilung. Der
Rote Turm am
Hafen wurde
gemäß der
seldschukischen
Kultur
eingerichtet.
Die innere
Festung und die
mittlere Festung,
genannt Ehmedek,
die von Alaaddin
Keykubat im 13.
Jahrhundert bei
der
Neuerrichtung
der Stadt erbaut
wurden, dienen
heute als Museen.
Die
Museumdirektion
von Alanya:
Hilmibagci
Caddesi,
Damlatas.
Tel:0242 513 12
28
DIE
HERAKLES STATUE
Es wird
angenommen, daß
die 515 mm große
Herakles Statue
aus Bronze, die
im Alanya -Museum
in einem
separaten Raum
ausgestellt wird,
im II.
Jahrhundert n.
Chr. errichtet
wurde, jedoch
ist der
Anfertigungsort
unbekannt. Man
nimmt an, daß
die Statue in
der Antike von
Piraten im
Mittelmeer als
Beute nach
Alanya gebracht
worden ist. In
der
Weltgeschichte
der Statuen,
besitzt die
Herakles Statue
aus Bronze unter
den stehenden
Figuren einen
besonderen
Stellenwert. Die
Statue hat eine
besondere
Körperhaltung
unter den
Herakles Statuen
aus der Antike.
Der Bau des
Skelettes und
der Muskeln der
Bronzestatue ist
einzigartig. Das
anatomische
Wissen des
Künstlers
fasziniert die
Besucher. Die
Knorpeldeformation
am rechten Ohr
der Statue, die
bei Ringkämpfen
entstehen, zeigt
die Sorgfalt des
Künstlers zu den
Details und die
sportliche
Idendität von
Herakles. In der
rechten Hand
hält die
Herakles Statue
die berühmte
Keule, in der
linken Hand das
Fell des
erlegten Löwen
und auf dem Kopf
befindet sich
ein Lorbeerkranz.
Man vermutet,
das die leeren
Augenhöhlen
damals mit
wertvolle
Juwelen bestückt
wurden. Das
Körpergewicht
der Statue ist
auf das rechte
Bein verlagert
und im Gesicht
kann man eine
glückliche
Müdigkeit nach
einem Sieg
erkennen.
ALLGEMEINE
INFORMATIONEN
Die Stadt Alanya
befindet sich
auf der
anatolischen
Halbinsel, an
der Ostküste der
Bucht von
Antalya und ist
eine Stadt aus
der Antike. Die
Stadt mit den
Taurus Bergen im
Rücken besitzt
eine mehr als
100 km lange
Küste. Entlang
der Küste reihen
sich natürliche
und nach
internationalen
Vorschriften
errichtete
Strände. Im
Zentrum der
Stadt herrscht
ein
Mittelmeerklima
mit sonnigem,
warmem Wetter im
Sommer und
lauwarmem und
regnerischem
Wetter im Winter.
Die
durchschnittliche
Lufttemperatur
liegt bei 14ºC
im Winter und
27ºC im Sommer
und die
durchschnittliche
Wassertemperatur
liegt bei 18ºC
im Winter und
25ºC im Sommer.
Im Winter ist
Schneefall
ungewöhnlich,
wobei die mehr
als 2000m hohen
Taurus Berge
sich mit Schnee
bedecken. Im
Frühling flieβt
das
Schmelzwasser
aus den Bergen
über die 20
Flüsse Alanyas
in das
Mittelmeer und
in den Tälern
entstehen schöne
Piknikplätze und
Rafting-Parkuren.
Auf den Almen in
den Bergen
befindet sich
eine
reichhaltige
Flora und
ideales Gelände
für Trecking und
Safari-Fahrten.
Nur in der
Festung von
Alanya befinden
sich 16
endemische
Pflanzenarten.
In Alanya gibt
es keine
Fabriken; die
Wirtschaft der
Stadt besteht
aus Tourismus
und
Landwirtschaft.
Alanya besitzt
einen wichtigen
Anteil am
Bananen- und
Zitrusfrüchtenanbau
in der Türkei.
Die
Bettenkapazität
von Alanya
beträgt ungefähr
150.000 Betten
und die Stadt
gehört zu den
größten
Touristenzentren
des Mittelmeer-Gebietes.
DAS
TÄGLICHE LEBEN
Die Republik
Türkei wurde
unter der
Führung von
Mustafa Kemal
Atatürk im Jahre
1923 errichtet
und ist ein
weltlicher und
demokratischer
Rechtsstaat. Die
Türkei ist
Mitglied im
Europarat und
ein Kandidat für
die volle
Mitgliedschaft
der europäischen
Union, die
Währung ist die
Yeni Türk Lirasi
(Neue Türkische
Lira) und Ankara
ist die
Hauptstadt. Der
Straßenverkehr
in der Türkei
ist auf der
rechten Seite.
Die erlaubte
Höchstgeschwindigkeit
außerhalb
geschlossener
Ortschaften
beträgt 90 km/h.
Die Polizei
überwacht die
Geschwindigkeit
im Verkehr mit
Radaranlagen.
Die offiziellen
Öffnungszeiten
in der Türkei
sind von 08:00
bis 17:00 Uhr.
Die offiziellen
Feiertage in der
Woche sind
Samstag und
Sonntag. Alanya
ist eine
Kreisstadt von
Antalya und hat
nahezu 100.000
Einwohner.
Alanya besitzt
neben der
zentralen
Stadtverwaltung
15
Ortschaftsverwaltungen.
Die Preise
richten sich
nach der freien
Marktwirtschaft,
jedoch besteht
eine
Etikettenpflicht
in den
Geschäften. In
Alanya ist im
Zentrum die
Polizei und in
den Ortschaften
die Gendarmerie
für die
öffentliche
Ordnung
zuständig. Die
Kompetenz und
Zuständigkeiten
der
Sicherheitskräfte
entsprechen den
Standarts der
europäischen
Union. Es
befindet sich
ein
Grenzübergang
für Schiffe am
Hafen, so das
fremde Schiffe
in Alanya über
See in die
Türkei einreisen
können. In den
Banken können
internationale
Bankgeschäfte
erledigt werden.
Kreditkarten
können an
Geldautomaten
benutzt werden.
Einkäufe können
mit fremder
Währung wie US-Dollar
und Euro gemacht
werden. Außerdem
können an
Wechselschaltern
für Devisen
fremde Währungen
gewechselt
werden. Drei GSM-Netze
können für
internationale
Gespräche
benutzt werden.
In Alanya
befinden sich
eine Vielzahl
von Auto-, Jeep-
und
Motorradvermietungsagenturen.
In der Stadt
befinden sich
ein Staats-, ein
Universitäts-
und zwei
Privatkrankenhäuser,
die voll
ausgerüstet
ständig zu
Diensten stehen.
Außerdem
befinden sich
ein
Dialysezentrum
und
Gesundheitszentren
in den
Ortschaften. In
den
Krankenhäusern
sind neben den
nationalen
Krankenkassen
auch europäische
Krankenkassen
zulässig.
Versicherungsagenturen
in Alanya
bearbeiten alle
Arten von
Versicherungenangelegenheiten.
DIE
STRÄNDE
Die 100 km lange
Küste von Alanya
am Mittelmeer
ist mit ihren
natürlichen und
nach
internationalen
Vorschriften
errichteten
Stränden bekannt.
Die Strände
bestehen aus
breiten
Sandstränden und
viele besitzen
die blaue Flagge.
Die Strände sind
westlich von
Alanya 36 km und
östlich 24 km
lang. Die
Meeresfarbe an
der Küste von
Alanya geht von
blau in türkis
über. Bei
ruhigem Wetter
kann man mit
blosem Auge die
Fische am
Meeresgrund
sehen. Es
befinden sich im
Westen der
Kleopatra- und
im Osten der
Keykubat- und
der
Begonvillastrand
mit der
historischen
Halbinsel in der
Stadtmitte von
Alanya. Der
Eintritt und die
Duschen an den
Stränden ist
kostenfrei. Die
Strandliegen und
Sonnenschirme
sind
kostenpflichtig,
sind aber nicht
benutzungspflichtig.
An den Büffetts,
die Essen und
Getränke
servieren,
gelten feste
Preise.
Wassersportler
und Boote müssen
an den Stränden
einen bestimten
Abstand zur
Küste halten.
Die
Schwimmplätze
sind mit
Barrieren
gekenzeichnet.
Die
Strandsicherheit
wird an der
Küste durch
spezielles
Sicherheitspersonal
und im Meer
durch staatliche
Aufsichtskräfte
gewährleistet.
Die
weltberühmten
Strände Alara,
Incekum,
Avsallar,
Türkler,
Payallar,
Konaklý befinden
sich im Westen
und Oba, Tosmur,
Kestel,
Mahmutlar,
Kargýcak und
Demirtaþ im
Osten von
Alanya.
DER
KLEOPATRA STRAND
Der Strand ist
die Verlängerung
des Damlataþ-Strandes
und ist ca.2 km
lang. Das Meer
und der breite
Strand sind aus
Sand beschaffen
und aufgrund der
Sauberkeit des
Meerwassers
wurde dem
Kleopatra Strand
die Blaue Fahne
verliehen. Nach
wenigen
Schritten
erreicht das
Meer eine Tiefe
von fast 2m. Der
Kleopatra Strand
ist einer der
bekanntesten
Strände und wird
in den
Sommermonaten
von tausenden
Gästen besucht.
Am Rande
befinden sich
Sportanlagen,
Parks, Hotels
und Cafeterias.
Direkt am Strand
finden sich
Anbieter für
Parasailing,
Jet-Ski und
Tretboote. Der
Wassersport wird
ausserhalb der
Schwimmzone
durchgeführt.
Der Eintritt ist
frei, Liegen und
Sonnenschirme
sind gegen
Gebühr. Ca. alle
50 m befinden
sich Buffetts,
an denen man
Getränke und
kleine Snacks
einnehmen kann.
Der
Sonnenuntergang
bildet einen
wunderbaren
Tagesabschluss.
DER
KEYKUBAT STRAND
Zur östlichen
Seite der
Halbinsel
befindet sich
der Keykubat
Strand. Er
beginnt vor dem
Gebäude des
Rathauses und
hat eine Länge
von ca. 3 km.
Die
Strandbeschaffenheit
ist Sand, doch
an manchen
Abschnitten ist
der Übergang ins
Meer felsig.
Aufgrund der
Sauberkeit des
Meerwassers
wurde dem
Keykubat Strand
die Blaue Fahne
verliehen.
Entlang der
Küste befinden
sich Parkanlagen,
Restaurants und
Hotels. Durch
die vielen
Grünanlagen ist
dieser Strand
auch als
Begonvilla-Strand
bekannt. Direkt
am Strand finden
sie Anbieter für
Parasailing,
Jet-Ski und
Tretboote. Der
Wassersport wird
ausserhalb der
Schwimmzone
durchgeführt.
Der Eintritt ist
frei, Liegen und
Sonnenschirme
sind gegen
Gebühr. Ca. alle
50 m befinden
sich Buffetts,
an denen man
Getränke und
kleine Snacks
einnehmen kann.
DIE HÖHLEN
 
Man kann sagen,
daß Alanya eine
Stadt der Höhlen
ist. Man kann
die
geheimnisvollen
Höhlen an Land
und auf See in
Alanya entdecken.
In den millionen
von Jahre alten
Höhlen kann man
zwischen den
tausende von
Jahren alten
zauberhaften
Stalagmiten und
Stalaktiten neu
entstehende
Stalagmiten und
Stalaktiten
finden. Durch
die dekorative
Beleuchtung in
den Höhlen
fühlen sich die
Besucher wie in
einem
fantastischen
Kinofilm. Die
Kadý Ýni Höhle,
die noch nicht
zur besichtigung
freigegeben ist,
war der erste
Unterschlupf für
die Menschen in
Alanya vor 20
tausend Jahren.
Die Seehöhlen
unterhalb der
Halbinsel
beherbergten die
Legenden aus den
alten Epochen
der Geschichte.
DIE
DAMLATAÞ HÖHLE (DAMLATAÞ
MAGARASI)
Am Eingang der
Höhle an der
Westküste der
historischen
Halbinsel
befindet sich
ein 50 m langer
Durchgang.
Nachdem man den
15m hohen
Durchgang
passiert hat,
erreicht man
einen
zylinderförmigen
Raum. Von hier
aus betritt man
die untere Höhle.
Die Stalagmiten
und Stalaktiten
in den
halbkristallisierten
Kalksteinen der
Höhle enstanden
in 15 tausend
Jahren. Neben
der zauberhaften
Schönheit der
Höhle ist sie
auch berühmt für
deren guttuende
Luft für
Astmakranke.
Sowohl im Winter
als auch im
Sommer verändert
sich die Luft in
der Höhle nicht.
Die Temperatur
beträgt 22 ºC,
die
Luftfeuchtigkeit
liegt bei 95%
und der
konstante Druck
beträgt 760 mm.
DIE DIM
HÖHLE (DIM
MAGARASI)
Die Dim-Höhle
befindet sich 12
km östlich von
Alanya, am
Abhang des 1.649
m hohen Cebel-i
Reis Berges. Die
Höhe der Höhle
vom
Meeresspiegel
beträgt 232 m.
Es ist die
zweitgrößte
Höhle der Türkei,
die zur
Besichtigung
freigegeben
worden ist. Man
schätzt, daß sie
1 Million Jahre
alt ist. Zwei
verschiedene
Gänge befinden
sich in der
Höhle, wovon
eines 50m und
das andere 360m
lang ist. Am
Ende der aus
Stalagmiten und
Stalaktiten
bestehenden
Höhle befindet
sich ein kleiner
See. Die
Umgebung der von
Treppen
bestiegenen
Höhle erinnert
an die Kulissen
von
fantastischen
Filmen.
DIE
HÖHLE DER
PIRATEN
(KORSANLAR
MAGARASI)
Sie ist eine
Seehöhle unter
der historischen
Halbinsel und
wird mit Booten
erreicht. Sie
besitzt einen
10m breiten und
6m hohen Eingang.
Man kann die
Höhle mit
kleinen Booten
erreichen. Man
spricht von
einem Geheimgang
in der Höhle,
der in die
Festung führt.
Die Riffe im
Meer machen die
Höhle besonders
geheimnisvoll.
DIE
HÖHLE DER
VERLIEBTEN (AÞIKLAR
MAGARASI)
Die Höhle
befindet sich am
Abhang der
Halbinsel, hat
zwei Eingänge
und ist 75m lang.
Nachdem das Boot
an den Felsen
angelegt hat,
klettert man die
Felsen hoch.
Wegen der tief
liegenden Decke
der Höhle muß
man in gebückter
Haltung laufen.
Der Ausgang auf
der
Tropfsteinseite
der Höhle ist in
8m Höhe und von
dort aus kann
man ins Meer
springen.
DIE
PHOSPHORHÖHLE
(FOSFORLU MAGARA)
Sie ist eine
Seehöhle am
Abhang auf der
Tropfsteinseite
der Halbinsel.
Kleine Boote
können die Höhle
befahren.
Aufgrund der
besonderen
geologischen
Eigenschaft der
Oberfläche der
Höhle leuchtet
sie in der Nacht
durch die
Wiederspiegelung
des Mondscheines
wie Phosphor.
Dieses Leuchten
wird auch bei
Tageslicht wahr
genommen. Die
Boote legen vor
der Höhle zum
Schwimmen an.
DAS TAURUS
GEBIRGE
Alanya befindet
sich an der
Küste am
Mittelmeer mit
den Taurusbergen
im Rücken. Das
Taurus-Gebirge
und Alanya sind
eng miteinander
verbunden. Es
ist eine tausend
jahrige Kultur
der
türkmenischen
Nomaden, im
Sommer ins
Hochland zu
ziehen und den
Sommer dort zu
verbringen. Bis
zum letzten
Jahrhundert zog
das ganze Dorf
im Frühling ins
Hochland. Auf
den Ebenen des
Taurus-Gebirge
in über 1000m
Höhe wurden
Zelte aus
Ziegenfell
aufgestellt. Auf
der einen Seite
weidete das Vieh
auf der anderen
Seite wurde Käse
und Butter
hergestellt,
Teppiche und
Kelime gewebt.
Die
Hochlandkultur
existiert noch
heute und man
verbringt ein
kühles
Wochenende in
den
Hochlandshäusern,
die heute die
Zelte ersetzen.
Das Taurus-Gebirge
verbirgt mit
dessen Tannen-
und Zederwäldern,
tiefen Tälern,
in die Wolken
dringenden
Berggipfeln und
von den Gipfeln
fließenden
Quellen eine
einzigartige
Naturschönheit.
DER DIM
BACH
Das Dim-Bach
Ufer 15km vom
Mittelmeer
entfernt ist ein
Piknikplatz. Die
Tische der
Landrestaurants
werden unter dem
Ulu-Ahornbaum
ins Wasser
gestellt.
Außerdem werden
auf Holzterassen
am Ufer ein
authentisches
Gedeck mit
Bodenkissen
aufgelegt. Die
Forellen werden
in Fischbecken
gezüchtet. In
dem Gebiet
befinden sich
ideale Routen
für
Mountainbikes
und für Trecking.
DER OBA
BACH
Es befinden sich
Piknikplätze am
Ufer des Oba
Baches, an der
Kadýpýnar-Quelle,
der ins
Mittelmeer
fließt. Im
Schatten der
Tannen- und
Ahornbäumen ist
es stets kühl.
Die ersten
Siedeler in der
Geschichte von
Alanya kamen zur
Kadý Ýni Höhle.
In den
Landrestaurants
von Kadýpýnarý
werden Forellen
bevorzugt.
DAS
TÜRBENILAS
HOCHLAND
Das Türbenilas
Hochland wird
ungefähr in
einer Stunde mit
dem Auto
bestiegen. Es
werden in diesem
Gebiet
Safarifahrten
mit Jeeps
organisiert und
die Getränke
werden in den
Tränken der
Brunnen
abgekühlt. Es
wird empfohlen,
im Restaurant
ein, mit Butter
und Tomatensauce
zubereitetes "Dorfhühnchen"
zu bestellen und
mit dem Brot in
die Sauce zu
dippen.
DAS
SÖÐÜT HOCHLAND
Das Söðütlü
Hochland
erreicht man
über eine
stabilisierte
Straße, entlang
des
Demirtaþufers,
vorbei an
Zitrusfrüchtengärten,
Treibhäusern,
Dickichten und
Tannenbäumen.
Nach 30 km
befindet sich
das Kaþ-, nach
35 km das
Sapadere-, nach
40 km das Tokar-
und nach 50 km
das Söðüt
Hochland. In den
Hochlanddörfern
befinden sich
Landcafes und
Landrestaurants.
DAS
DEREKÖY HOCHLAND
Das Dereköy
Hochland ist ein
Hochlandsdorf,
das sich am
Abhang des
Kargýbach-Tales
befindet. Es
befindet sich
zwischen
Tannenbäumen und
Obstgärten. Man
erreicht es über
eine 30 km lange
Asphaltstraße.
Der Wald ist
ideal zum
Wandern und zum
Picknick. Im
Lebensmittelladen
im Dorf kann man
einkaufen und im
Café kann man
einen schönen
Tee trinken.
Auch gibt es
dort
Landrestaurants
mit
Fleischgerichten.
ESSEN
Wenn sie schon
in Alanya sind,
welches Essen
hätten Sie gern?
Es ist ratsam,
sich im Vorraus
zu informieren;
selbst im
luxuriösesten
Restaurant der
Welt es nicht
möglich, so
viele
Weltgerichte
beisammen zu
finden. Wir
empfehlen
besonders
exotische
Kebapgerichte
wie das
sorgfältig von
den Chefs
zubereitete
Þiþkebap und
Alanyas lokale
Spezialitäten zu
kosten. Die
Menüs der
Restaurants sind
in fast allen
europäischen
Sprachen
erstellt. Wenn
Sie übrigens
Fisch bevorzugen,
dann werfen Sie
einen Blick auf
die Fische, die
am Morgen aus
den Tiefen des
Mittelmeers
gefischt worden
sind. Bis Sie
sich entscheiden,
genießen Sie ein
Stück weiβen
Käse und in der
Saison
Honigmelone mit
Raki.
DAS
TÄGLICHE LEBEN
Die Republik
Türkei wurde
unter der
Führung von
Mustafa Kemal
Atatürk im Jahre
1923 errichtet
und ist ein
weltlicher und
demokratischer
Rechtsstaat. Die
Türkei ist
Mitglied im
Europarat und
ein Kandidat für
die volle
Mitgliedschaft
der europäischen
Union, die
Währung ist die
Yeni Türk Lirasý
YTL (Neue
Türkische Lira)
und die
Hauptstadt ist
Ankara. In der
Türkei herrscht
Rechtsverkehr.
Die erlaubte
Höchstgeschwindigkeit
außerhalb
geschlossener
Ortschaften sind
90 km/h. Die
Polizei
überwacht die
Geschwindigkeit
im Verkehr mit
Radaranlagen.
Die offiziellen
Öffnungszeiten
in der Türkei
sind von 08:00
bis 17:00 Uhr.
Die offiziellen
Feiertage in der
Woche sind
Samstag und
Sonntag. Alanya
ist eine
Kreisstadt von
Antalya und hat
nahezu 100.000
Einwohner.
Alanya besitzt
neben der
zentralen
Stadtverwaltung
15
Ortschaftsverwaltungen.
Die Preise
richten sich
nach der freien
Marktwirtschaft,
jedoch besteht
eine
Auszeichnungspflicht
in den
Geschäften. Im
Zentrum von
Alanya die
Polizei und in
den anderen
Ortschaften die
Gendarmerie für
die öffentliche
Ordnung
zuständig. Die
Kompetenz und
Zuständigkeiten
der
Sicherheitskräfte
entsprechen den
Standarts der
europäischen
Union. Es
befindet sich
ein
Grenzübergang
für Schiffe am
Hafen, so das
fremde Schiffe
in Alanya über
See in die
Türkei einreisen
können. In den
Banken können
internationale
Bankgeschäfte
erledigt werden.
Kreditkarten
können an
Geldautomaten
benutzt werden.
Einkäufe können
mit fremder
Währung wie
USDollar und
Euro gemacht
werden. Außerdem
können in
Wechselstuben
fremde Währungen
gewechselt
werden. Drei GSM-Netze
können für
internationale
Gespräche
benutzt werden.
In Alanya
befinden sich
eine Vielzahl
von Auto-, Jeep-
und
Motorradvermietungsagenturen.
In der Stadt
befinden sich
ein Staats-, ein
Universitäts-
und zwei
Privatkrankenhäuser,
die voll
ausgerüstet
ständig zu
Diensten stehen.
Außerdem
befinden sich
ein
Dialysezentrum
und
Gesundheitszentren
in den
Ortschaften. In
den
Krankenhäusern
sind neben den
nationalen
Krankenkassen
auch europäische
Krankenkassen
zulässig.
Versicherungsagenturen
in Alanya
bearbeiten alle
Arten von
Versicherungenangelegenheiten.
Tagesausflüge
und Reisen in
die Umgebung
Erklimmern Sie
die Heiden von
Alanya !Gehen
Sie im Osten
landeinwarts,
entlang des
Dimçay Baches.
Setzen Sie sich
an einen der
Tische, die im
Wasser stehen.
Essen und
trinken Sie in
der Kühle.
Besuchen Sie auf
der Rückkehr die
Dim-Höhle und
bewundern Sie in
der Höhle die
Stalagmiten,
Stalakiten und
die
wasserfallahnlichen
Gebilde.
Besuchen Sie die
antiken Stadte
im Osten:
Syedra, Laertes,
Iotape. Steigen
Sie auf die
Sinek-Burg im
Westen. GehenSie
zur Karawanserei
Alara und
klettern Sie zur
Burg Alara, wenn
Sie den Mut dazu
haben.
Oder Sie können
Bootstouren,
Rafting, Jeep
Safari und
Wassersport
machen, oder
auch tauchen.
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